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Polen

Polen - Land verborgener Schätze

Mit einer Bevölkerung von 38 Millionen ist Polen das neuntgrößte Land Europas und ist für viele ausländische Touristen immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Von Stränden und Wassersportmöglichkeiten an der Ostseeküste bis hin zu Wander- und Skimöglichkeiten in den Tatra-Bergen und vielen eindrucksvollen Städten bietet Polen eine überraschende Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und nicht zu vergessen eine unglaublich abwechslungsreiche Geschichte.

Köstlicher Willkommensgruß

Die Polen sind nett und gastfreundlich und wenn sie eines lieben, dann sind es die Tafelfreuden, die sich wunderbar auch gemeinsam genießen lassen. Mahlzeiten beginnen oft mit einer traditionellen Suppe aus Sauerampfer, eingelegten Gurken und Blumenkohl. Im Sommer essen die Polen Fruchtsuppen!

Zu den beliebten Hauptgerichten gehören Pierogi Ruskie (Maultaschen mit Kartoffel- und Käsefüllung), Bigos (ein traditioneller Krauteintopf) und Gans, Karpfen oder Hering. Mohnkuchen, Käsekuchen in allen Variationen und Powidl (eine Art Pflaumenmus) bilden den Abschluss eines reichhaltigen polnischen Essens.

Denker und Erfinder

Die polnische Kultur ist außerordentlich reich. Das Land ist besonders bekannt für seine Errungenschaften in Literatur, Kino und Musik. Science Fiction-Autoren wie Jerzy Żuławski schufen wegweisende Werke, die ihnen weltweite Anerkennung verschafften.

In der zweiten Hälfte des 20. Jh. trotzten Filmregisseure wie Andrzej Wajda der damaligen Zensur und schufen besonders die mutigsten und politischsten Filme aus Osteuropa während des Kalten Krieges. Wajda ist vor allem bekannt für seine Kriegsfilmtrilogie und die bahnbrechenden antikommunistischen Filme Der Mann aus Marmor und Der Mann aus Eisen, der 1981 die Palme d‘Or in Cannes gewann.

Auch polnische Komponisten wie Henryk Górecki haben es zu internationaler Anerkennung gebracht. Góreckis Sinfonie der Klagelieder wurde 1977 uraufgeführt und stürmte an die Spitze der internationalen Klassik-Charts.

Krakau

Als Polens wahrscheinlich bekanntestes Touristenziel ist Krakau ein wahres Juwel. Beim Spaziergang durch das kompakte Zentrum kann man die Geschichte förmlich spüren. Seit 1978 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe und war über 500 Jahre lang die Landeshauptstadt. Die prachtvolle Architektur zeugt noch heute davon. Mit einer Fläche von 40.000 m2 ist der riesige Hauptplatz der größte mittelalterliche Marktplatz Europas und wird heute von Restaurants und Cafés umrankt. In seiner Mitte stehen die großen Tuchhallen, die 1555 im Stile der Renaissance umgebaut wurden. Treten Sie ein und mischen Sie sich unter die Händler, die Bernsteinschmuck, feinste Spitze, Holzschachspiele und andere einzigartige lokale Produkte und Souvenirs feilbieten.

Der Hauptanziehungspunkt und das berühmteste Wahrzeichen der Stadt und ist der Gebäudekomplex auf dem Wawel. Legen Sie einen ersten Stopp am Wawel-Schloss und besuchen Sie die opulente ehemalige königliche Residenz, von der aus die polnischen Herrscher bis 1596 regierten. Auf der anderen Seite des Gartens steht die Wawel-Kathedrale, Krönungskirche der polnischen Monarchen, aus dem 14. Jh. Sie können sich auch in die Höhle des feuerspeienden Drachen Wawel begeben!

Möchten Sie lieber die ländliche Gegend erkunden, bietet die nahegelegene Jurakette eine wunderschöne Landschaft, die vor allem durch beeindruckende Felsformationen geprägt ist. In der Region ist auch der Landschaftspark Adlerhorst beheimatet, ein Schutzgebiet mit 25 Mittelalterschlössern. Darüber hinaus erwartet Sie der Nationalpark Ojców. Hier leben Bieber, Dachse, Hermeline und viele verschiedene Vogel- und Fledermausarten.

Majestätische Berge im Süden

Zwei Autostunden südlich von Krakau liegt Podhale, Polens wohl schönste Region und Heimat der Tatra. Trotz der kleinen Ausdehnung ist diese Region kulturell anders als der Rest Polens. Durch die geografische Isolation konnten die Goralen die Einzigartigkeit von Traditionen, Trachten, Dialekt, Musik und Küche bewahren.

Zakopane, die Hauptstadt der Region, ist ein Haupttouristenziel: beliebt bei den Skifahrern im Winter und im Sommer ein toller Ausgangspunkt, um die mächtigen Gipfel des Tatra-Nationalparks zu erobern.

Warschau - Phönix aus der Asche

Weiter im Norden, im Herzen des Landes, liegt die Hauptstadt: Warschau. Die Geschichte der Stadt ist eine der wechselhaftesten in ganz Europa. Die wunderschön rekonstruierte mittelalterliche Altstadt und die unglaublich ruhige Neustadt unterscheiden sich durch moderne Hochhäuser und Shoppingzentren auf der einen und historische Paläste, Universitätsgebäude, prachtvolle Boulevards und beeindruckende Architektur (z.B. den Kultur- und Wissenschaftspalast) auf der anderen Seite.

Ein unbedarfter Besucher würde wahrscheinlich nie vermuten, dass die Stadt bei Ende des 2. Weltkriegs fast vollständig zerstört worden war und dann nach Originalplänen mühevoll wieder aufgebaut wurde. Nicht umsonst nennt man Warschau auch den Phoenix aus der Asche. Zahlreiche Museen erwarten den Besucher: darunter das Maria-Sklodowska-Curie-Museum (im Geburtshaus Marie Curies), das Karikaturenmuseum, das Frédéric-Chopin-Museum und das Museum der Geschichte der polnischen Juden.

Sand und Meer, Seen und Wälder

Auch der Norden Polens hat viel zu bieten. Die vergleichsweise unverbrauchten Küstenstrände sind bei den Touristen im Sommer sehr beliebt. Und auch ein Paradies für Kitesurfer und Windsurfer. Die Städte Danzig, Gdynia und Sopot, zusammen auch als Dreistadt bezeichnet, bieten eine Fülle an Anziehungspunkten wie den Danziger Hafen, den Ausgangspunkt der Solidarnosc-Bewegung. In Sopot findet alljährlich das Internationale Liederfestival statt. Weiter im Osten eignen sich die dünnbesiedelten Masuren hervorragend zum Bootfahren. Die Region erstreckt sich über 50.000 km2 und umfasst mehr als 2000 Seen, die durch Kanäle und Flüsse miteinander verbunden sind. Im Südosten an der Grenze zu Weißrussland liegt eine weitere UNESCO-Welterbestätte, der Bialowieza-Nationalpark. Hier leben Wisente, Wölfe und viele verschiedene Vogelarten. Es ist eines der größten und letzten Urwaldgebiete, die sich vor der Ankunft des Menschen über ganz Nordosteuropa ausbreiteten.

NephroCare in Polen

2003 ließ sich Fresenius Medical Care auch in Portugal nieder. Seither nahm die Entwicklung ihren Lauf und heute betreiben wir 68 Zentren im ganzen Land. Wenn Sie Urlaub in Polen machen möchten, würden wir uns freuen, Sie für unsere Dialysesitzungen in unseren Zentren einplanen zu können, egal für welches Zentrum Sie sich entscheiden.

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